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Verspannter Nacken?

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Der Status quo:

Kennen Sie das? Nach einem langen Arbeitstag ist der Nacken verspannt. Vielleicht bewegen Sie ihn etwas durch und massieren etwas. Eine Erleichterung tritt ein. Den nächsten Tag das Gleiche. Tag für Tag. Die Verspannungen werden stärker, die Erleichterung tritt seltener ein.

Die Massage des Nackens ist wie eine Symptombehandlung, behandelt aber nicht die Ursache. Es ist in etwa so als würden Sie jeden Morgen verkatert aufstehen, eine Kopfschmerztablette nehmen und abends wieder viel trinken und erwarten, dass es morgen schon besser sein wird.

Im Falle der Nackenschmerzen sind es die täglichen Gewohnheiten, die zu den Verspannungen führen. Und zum Teil eben auch die Dinge, die keine Gewohnheit sind.

Foto von Kindel Media

Die Ursache:

Ein Hauptproblem ist die Position des Kopfes im Laufe des Tages. Die meisten Menschen tragen ihren Kopf vor dem Körper. Das kann auf Grund von Bildschirmarbeit sein oder durch häufiges Smartphone anschauen. Mit der Zeit schleicht sich dieses Muster ein und der Kopf bleibt auch außerhalb der „Geschäftsöffnung“ vor dem Körper. Die Nackenmuskulatur muss nun die ganze Zeit aktiv ein Teil des Gewichts Ihres Kopfes halten. Sie können ja mal 3 kg am gestreckten Arm halten und warten, wie lang es dauert, bis Ihre Muskulatur verspannt und schmerzt.

Foto von Anastasia Shuraeva.

Die Lösung:

Der einfachste Fix dieses Problems ist, sich dieses Problem bewusst zu machen. Jetzt können Sie aktiv gegensteuern, in dem Sie den Kopf möglichst in einer Linie über dem Körper ausrichten (Lotgerecht). Sie kennen vielleicht die Bilder von Menschen, die ganze Reissäcke oder schwere Krüge auf Ihren Köpfen balancieren? Auch das ist nur möglich durch eine gute Ausrichtung des Kopfes über dem Körper.

Foto von Pict’art Zo

How to:

Gelingt nicht so leicht? Stellen Sie sich vor, wie Sie eine Schnur am hinteren Scheitel des Kopfes befestigen, die sie nach oben zieht. Ihr Nacken sollte dabei lang werden und der Blick sich leicht Richtung Horizont senken.

Jetzt die Muskulatur noch viel und sanft bewegen und die Verspannungen können sich nachhaltig lösen.

Zwei „aber“ zum Abschluss:

Dabei immer eines beachten: Diese Muster lösen sich nicht über Nacht auf. Wir müssen immer wieder die Aufmerksamkeit darauf lenken. Wir haben es uns meist über Jahre oder Jahrzehnte antrainiert, den Kopf vor uns her zu tragen. Fasziale Strukturen müssen sich erneut an die „bessere Ausrichtung“ zurückanpassen. Dabei kann übrigens auch die Faszientherapie unterstützen.

Und noch ein Punkt: Das hier beschriebene ist natürlich nicht alleinige Ursache aller Menschen Probleme, aber häufige. Es kann bereits beim Schuhwerk losgehen (Stichwort Fersensprengung), durch Fehlhaltungen im Beckenbereich ausgelöst sein oder durch Stress und Zähne zusammenpressen bzw. knirschen mit verursacht sein. Auch solche Ursachen werden in der Faszientherapie angegangen.

Übrigens mache ich mit Ihnen auch gern eine Körperanalyse im kostenfreien Infotermin.

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